Erfahrungsbericht:

Handelsvereinbarung: Brennpunktexporte

Handelsvereinbarung: Brennpunktexporte

Parkanex Export Manager Oliver Bartnik erinnert sich an die österreichisch-polnische Grenze und wartet auf die Zollabfertigung der Einfuhren des Unternehmens. Dies geschah natürlich in den Tagen vor dem Beitritt Polens zur EU, und seit diesen frühen Tagen hat sich für das Unternehmen viel geändert. 1996 gründete der Vater von Herrn Bartnik Parkanex, der sich auf die Einfuhr von Rauchrohren aus Österreich zum Verkauf nach Polen konzentrierte. Heute kauft und produziert das Unternehmen eine Reihe von Brandschutz- und Lüftungszubehör sowie freistehende Öfen für den Inlandsmarkt – und zunehmend auch für den Export.

Handelsabkommen waren in unserem Unternehmen einflussreich, da es kein Zufall ist, dass alle unsere Exportmärkte Länder sind, die EU-Handelsabkommen schließen.
Oliver Bartnik, Parkanex

Zwei der wichtigsten Nicht-EU-Märkte des Unternehmens sind Moldau und die Ukraine. Die Assoziierungsabkommen der EU mit beiden Ländern bestehen seit 2014. Ohne Vereinbarungen wie diese würden für die Produkte von Parkanex Zölle in Höhe von 8-10 % gelten, was sich nachteilig auf ihren Wettbewerbsvorteil auswirken würde.

Zügige Zollabfertigung

Neben Großhändlern in der Ukraine verkauft Parkanex auch an Einzelhandelsgeschäfte in Moldau, Israel und Mazedonien sowie an ein Bauunternehmen in Marokko. Heute beläuft sich der Exportmarkt von Parkanex auf 13 % des Gesamtumsatzes, und dies nimmt von Jahr zu Jahr zu.

Wenn Parkanex beispielsweise eine Bestellung aus der Ukraine oder der Republik Moldau erhält, organisieren Kunden in diesen Ländern Transporte. Die Waren werden auf den Lastkraftwagen verladen, und der Lastkraftwagen geht an die Zollbehörde. Die Zollabfertigung dauert 1,5 bis 2 Stunden. „Wir legen eine EUR.1-Bescheinigung vor, aus der der Ursprung der Erzeugnisse hervorgeht“, erklärt Herr Bartnik. Bei der Ausfuhr der eigenen hergestellten Produkte von Parkanex ist die Erstellung eines EUR.1 sehr einfach, da das Unternehmen der Urheber der Ware ist. Für Erzeugnisse, die sie weiterverkauft, muss sie von ihren Lieferanten Ursprungserklärungen einholen.

Ein Blick in die Zukunft

Parkanex aktualisierte die Auslegung seiner Feuerstätten im Hinblick auf die Einhaltung der Umweltnormen und wurde ordnungsgemäß zertifiziert.

Parkanex beschäftigt heute 50 Personen an zwei Standorten in Polen, von denen viele von Anfang an Teil des Unternehmens sind. Herr Bartnik führt derzeit Gespräche über die Ausweitung auf Jordanien und Kasachstan, und die Handelsabkommen der EU werden weiterhin eine wichtige Rolle für die Zukunft von Parkanex spielen.

 

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