Version: 1.5.0.40 (2021-04-09 10:56)
Erfahrungsbericht:

Tee verlässt Europa für neue Märkte

Tee verlässt Europa für neue Märkte

2013 Gründeten Yianna Mattheou und Aphroditi Florou Anassa Organics. Die beiden griechischen Frauen waren entschlossen, hochwertige griechische Erzeugnisse auf den Weltmarkt zu bringen, und die Ausfuhren standen im Mittelpunkt ihres Geschäftsplans. Das Unternehmen, das seinen Sitz außerhalb von Athen hat, konzentriert sich auf die Herstellung von hochwertigen Bio-Kräutertees. Im Laufe der Jahre hat Anassa Organics seine Preise für Geschmack, Verpackung und Unternehmertum ausgezeichnet. Anassa Organics bezieht alle Inhaltsstoffe für ihre Produkte sowie die Verpackung in Griechenland.

Heute exportiert Anassa Organics die Hälfte seiner Erzeugnisse hauptsächlich nach Kanada, Südkorea, Japan und Singapur, wobei die Handelsabkommen der EU reale und positive Auswirkungen auf den Absatz haben.

Förderung der Wettbewerbsfähigkeit

Die Mitbegründerin Yianna Mattheou erklärt, dass ein Handelsabkommen „ein eindeutiger Anreiz ist und unser Leben erleichtert“. Die beiden wichtigsten Vorteile sind laut Mattheou der Preis und der Verwaltungsaufwand. Der Export in weit entfernte Länder führt immer zu hohen Transportkosten zu den Produktionskosten. Wenn Sie dann Zölle hinzufügen würden, würden die Kräutertees von Anassa für den Endverbraucher sehr teuer, da die Einfuhrzölle und Zölle den Einzelhandelspreis ihrer Produkte um 10 % bis 25 % erhöhen würden, wodurch sie auf dem lokalen Markt weniger wettbewerbsfähig wären. Der durch EU-Handelsabkommen ermöglichte zollfreie Handel ermöglicht es ihnen, ihre Produkte zu einem attraktiven Preispunkt zu verkaufen.

Die Handelsabkommen der EU mit Kanada und Japan haben sich bereits erheblich auf unsere Unternehmen ausgewirkt, und wir sind zuversichtlich, dass sie unseren Absatz weiterhin positiv beeinflussen, vor Ort mehr Arbeitsplätze schaffen und griechische Erzeugnisse weltweit besser bekannt machen werden.
Aphroditi Florou
Mitbegründer von Anassa Organics

Minimierung des Verwaltungsaufwands

Japan ist mit seiner Zeremonialtee-Kultur ein wichtiger Markt für Anassa-Bio-Kräutertees. Das Handelsabkommen zwischen der EU und Japan bedeutet, dass Ausfuhren nach Japan einfach und kostengünstig sind. Anassa Organics arbeitet eng mit einem japanischen Partner zusammen, der für die Vermarktung und den Verkauf ihrer Produkte in Japan verantwortlich ist. Anassa sei erstaunlich, dass die einzigen zusätzlichen Unterlagen, die für den Verkauf nach Japan erforderlich seien, ein Ursprungszeugnis und ein einfaches Konnossement seien – der Beförderungsvertrag zwischen dem Spediteur und dem Spediteur, der ebenfalls den Nachweis des Eigentums an den Waren beweise. Dank des Handelsabkommens zwischen der EU und Kanada ist dies auch der Fall, wenn Anassa Organics nach Kanada exportiert. Für die Ausfuhr nach Singapur bedeutet das Handelsabkommen zwischen der EU und Singapur, dass sie nur ein Konnossement benötigen.

Durchfahrt durch den Zoll

Anassa Organics hat auch Erfahrung mit dem Verkauf ihrer Produkte in Ländern, die keine Handelsabkommen mit der EU geschlossen haben. Der Kontrast ist stark ausgeprägt. Besteht beispielsweise kein Handelsabkommen, muss der Einführer zunächst die Anassa-Bio-Produkte bei der zuständigen Organisation des Landes registrieren; allein dieser Prozess kann zwei bis fünf Monate in Anspruch nehmen. Dann kann das Produkt Prüfungen, zusätzliche Bescheinigungen und Erklärungen der Hersteller verlangen. Dieser mühsame Prozess bringt zusätzliche Zeit, Gebühren und Zollverfahren sowohl seitens des Lieferanten als auch des Einführers mit sich. Sobald jedoch ein Handelsabkommen in Kraft ist, verschwindet dieser Prozess. Keine zusätzlichen Registrierungen, keine Prüfung, keine Zertifikate, keine Erklärungen – nur Unternehmen.

Anassa Organics beschäftigt nun 12 Personen direkt und unterstützt 10 Kräuterproduzenten aus ganz Griechenland sowie andere Zulieferer. Für dynamische europäische Kleinunternehmen wie Anassa Organics bieten die Handelsabkommen der EU einen klaren Weg zu den globalen Märkten.

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