Version: 1.7.1.46 (2021-05-27 14:40)
Erfahrungsbericht:

Handelsabkommen schaffen die richtige Chemie für Wachstum

Handelsabkommen schaffen die richtige Chemie für Wachstum

Handelsabkommen führen zu mehr Handlungsfreiheit und mehr Kontrolle über unsere Produkte.
Frank Meyer
geschäftsführender Direktor, CeraNovis

Das Unternehmen Saarbrücken exportiert 35 % seiner Produktion über die Grenzen der EU hinaus in Länder mit und ohne Handelsabkommen. „Der Unterschied, den ein Handelsabkommen macht“, sagt Herr Meyer, „ist von erheblicher Bedeutung“.

CeraNovis liefert ein breites Spektrum von Hochleistungsbeschichtungen für industrielle Anwendungen in der Wärmeaustausch-, Gießerei- und Raumfahrtindustrie. Die Produkte stehen am oberen Ende des Marktes, aber die Kunden werden immer vom Preis beeinflusst. Hier zeigen Handelsabkommen wirklich ihre Stärke. „CeraNovis ist aufgrund der Abschaffung der Zölle ein wirklich wettbewerbsfähiger Akteur in Kanada, Südkorea und Südafrika“, erklärt Herr Meyer, und die Einnahmen für das Unternehmen seien als direkte Folge von Handelsabkommen mit diesen Märkten gestiegen.

Zeitersparnis wird Geld eingespart

Der grenzüberschreitende Transport von Chemikalien kann kompliziert sein. Für ein junges Unternehmen mit einem kleinen Lieferkettenmanagementteam kann der Verwaltungsaufwand sehr aufwendig sein, wenn es kein Handelsabkommen gibt. Beispielsweise ist es immer schwierig, die Produkte von CeraNovis an chinesische Abnehmer zu bringen, während der Verkauf an ihre südkoreanischen Kunden im Rahmen des Handelsabkommens zwischen der EU und Südkorea ein „Kuchen“ ist, so Herr Meyer.

Für CeraNovis hat das CETA, das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, besondere Vorteile gebracht. Seit CETA ist die Konformitätserklärung viel einfacher geworden und insgesamt hat ein Verwaltungsverfahren, das zuvor zwei Tage dauerte, nun zwei Stunden in Anspruch genommen. CeraNovis kann nun auch als registrierter Ausführer mit Ursprungszeugnis auftreten. „Für unsere Kunden hat dies den Einfuhrprozess erheblich vereinfacht, und darüber hinaus hat die Abschaffung der Zölle die Endkosten unserer Ware in Kanada um 5-10 % gesenkt“, so Herr Meyer.

Persönlicher Kontakt bringt Mehrwert

CeraNovis, ein kleines Unternehmen, das ein Nischenprodukt anbietet, schätzt den direkten Kontakt zu ihren Kunden wirklich ein. „Das hilft uns, unseren Finger auf den Pluspunkt dessen zu halten, was die Kunden brauchen“, sagt Herr Meyer. Für ihn sind enge Beziehungen zu den Kunden ohne Handelsabkommen nahezu unmöglich.

Exportiert CeraNovis in Länder ohne Handelsabkommen, muss sie einen lokalen Vertreter einsetzen. Dies wirkt sich nicht nur auf die untere Linie aus, da der Vertreter einen prozentualen Anteil nimmt, sondern auch, dass sehr wichtige direkte Kundenkontakte oft verloren gehen. Im Falle eines Handelsabkommens unterhalten sie enge Geschäftsbeziehungen, die es ihnen ermöglichen, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und direkt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen.

In einigen kurzen Jahren hat CeraNovis einen Raum für sich selbst geschaffen, 15 Mitarbeiter beschäftigt und nun unabhängig von den Anfängen von Risikokapital tätig. Handelsabkommen haben entscheidend zur Entwicklung ihrer internationalen Märkte beigetragen und prüfen weiterhin Länder mit Handelsabkommen auf neue Märkte. Die Köpfe sind zu gut, um ignorieren zu können.

Seite weiterempfehlen:

Direktlinks